Ich kann helfen. Am Donnerstag.
Aus einer Bitte soll keine stillschweigende Dauerzuständigkeit werden. Sonst verliert die Nachbarschaft irgendwann ihre hilfsbereiten Leute.
Ich möchte erst hören, was die Jugendlichen sagen, bevor die Politik ihre Rollen verteilt.
Als Diplom-Sozialpädagoge arbeite ich in der offenen Jugendarbeit im Frankfurter Osten. Daneben organisiere ich Kulturabende und lege als DJ auf. Ich schreibe über Zusammenleben, bezahlbare Wohnungen und Orte, an denen Jugendliche einfach sein dürfen.
Aus einer Bitte soll keine stillschweigende Dauerzuständigkeit werden. Sonst verliert die Nachbarschaft irgendwann ihre hilfsbereiten Leute.
Die freie Wohnung ist die eine Frage. Ob das Leben von dort aus noch zusammenpasst, ist eine andere.
Ich traue dem großen Wir nur begrenzt. Auf einer Tribüne kann es sich für einen Moment trotzdem richtig anfühlen.
Ein Jugendzentrum ist für mich zuerst ein Ort, an dem man sein darf. Das klingt bescheiden, bis dieser Ort fehlt.